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Erfahrbares

46 Sehenswürdigkeiten – das sind 46 Geschichten über mysteriöse Naturereignisse, seltsame Wesen und berühmte Besucher. Wenn du mehr über eine Sehenswürdigkeit erfahren willst, klicke einfach auf die Kachel. Du hast auch die Möglichkeit, die Stationen nach Orten zu filtern oder sie entsprechend deinem Startpunkt und deiner Fahrtrichtung sortieren zu lassen.

Hasberger Bahnhofsgebäude

Der ehemalige Bahnhof war nicht nur ein wichtiger Umschlagplatz für Kohle und Stahl, auch Hüttenarbeiter und Schüler warteten hier auf die Georgsmarienhütte-Eisenbahn.

Wasserturm

Der Wasserturm ist in seiner Bauweise nicht nur speziell, er ist einzigartig. Früher speiste er die Lokomotiven des Stahlwerks mit Wasser.

Christuskirche

Die Hüttenarbeiter aus dem Harz brachten den Protestantismus in den katholischen Osnabrücker Süden – und bauten sich aus der Schlacke der Stahlhütte ihre eigene Kirche.

Steinbruch Hollage

Vor 235 Millionen Jahren entstand der Kalkstein am Hollager Berg. Der hier abgebaute Muschelkalk wurde als Baumaterial genutzt, unter anderem für die Hollager Josefskirche.

Hollager Steine

Diese steinzeitlichen Brocken waren in der Vergangenheit ein wichtiger Versammlungsort, an dem auch Gericht gehalten wurde.

Piussäule

25 Jahre war Papst Pius IX. im Amt, als sich die Wallenhorster entschlossen, ihm eine Säule zu widmen – 25 Fuß hoch und mit Maria auf dem Sockel.

St. Alexanderkirche und Annakapelle

Als die alte Alexanderkirche zu klein wurde, errichtete sich Wallenhorst eine neue – und mit ihr ein neues Ortszentrum.

Hofstelle Duling

Frieden ist nicht selbstverständlich, sondern muss gehegt und gepflegt werden – auch dafür steht der Friedensgarten an der Hofstelle Duling.

Hexenstein

Hexen waren es nicht, die diesen Stein nach Wallenhorst brachten. Ein Gletscher transportierte den rund 25 Tonnen schweren Findling vor 200.00 Jahre aus Südschweden hierher.

Alte St. Alexanderkirche

Wohl mindestens 1.200 Jahre alt ist dieses Gotteshaus, das tatsächlich ein weibliches Wesen an der Spitze hat.

Windmühle Lechtingen

Eine reine Windmühle war das Gebäude nur für kurze Zeit: Da der Wind nicht so blies wie erhofft, unterstütze bald ein Dampfkessel den Mahlbetrieb.

St. Johannes Rulle

Wunder gab es hier immer wieder: Schon die Errichtung eines Klosters an dieser Stelle soll Bauholz geschuldet sein, das von allein nach Rulle rollte.

Wittekindsburg

Ob Sachsenherzog Widukind oder Wittekind tatsächlich vor Karl dem Großen hierher floh, ist unsicher. Fest steht, dass die Burg einst eine große Anlage mit Gräben und Wällen war.

Icker Loch

Als sich hier vor über 200 Jahren die Erde auftat, soll sie eine Frau und eine Kutsche mitgerissen haben. Polizeitaucher fanden hier allerdings nur die Reste einer Waschmaschine.

Findlingsgarten Vehrte

Steinalt: Mehrere hundert Millionen Jahre haben die Findlinge auf dem Buckel, die aus Skandinavien von Gletschern nach Belm gebracht wurden.

Teufels Backofen

Auch wenn die Steine an Backwerkzeug erinnern mögen, markieren sie tatsächlich jahrtausendealte Mehrgenerationengräber.

Teufels Teigtrog

Das muss mit dem Teufel zugegangen sein! Wer sonst könnte solch schwere Steine schleppen?

Schwarzkreidegrube

Seine Farbe verdankt das Gestein in der Vehrter Schwarzkreidegrube einem Beinahe-Vulkanausbruch.

Pfarrkirche St. Dionysius

Er kam, sah und siegte nicht: Als Zeichen seiner Unterwerfung vor Karl dem Großen soll Widukind sich hier taufen haben lassen.

Evangelische Christuskirche

Nach 170 Jahren Gottesdienst-Verbot erlaubte niemand anderes als Napoleon den Belmer Protestanten den Bau einer eigenen Kirche.

Belmer Mühle

In ihrer fast 1.200-jährigen Geschichte hatte die Belmer Mühle so einige Besitzer, unter ihnen der englische König Georg III.

Schelenburg

Auferstanden aus Ruinen: Nach einem Brand verhalf der „Meister von Tübingen“ Jörg von Unkair dem Wasserschloss zu neuer Pracht.

Großsteingrab Jeggen

So viele Steine für ein Grab zusammenzutragen, zeugt von einem enormen Aufwand – und einer buchstäblich starken Gemeinschaft.

Sonnensee

Bevor der Sonnensee in heutigem Glanz erstrahlte, mussten erst einmal alle Fische umgesiedelt und das Wasser entschlammt werden.

Rathaus Bissendorf

Modern und doch ein Traditionsbau: Vorbild für das Bissendorfer Rathaus war das niederdeutsche Hallenhaus, ein typisch norddeutsches Bauernhaus.

Holter Kirche St. Urban

Errichtet wurde die mehrfach umgebaute Kirche einst von den Holter Rittern. Noch heute schmückt das Altarkreuz aus dieser Zeit den Innenraum.

Holter Burg

Von der Burg stehen heute nur noch die Grundmauern, aber irgendwo in einem Brunnen sollen die Burgherren eine Tischplatte mit einem Diamanten versteckt haben.

Gedenkstein Hohe Linde

Was heute der Gerichtssaal, war früher die Linde: Unter dieser sollen bereits im 12. Jahrhundert die Grafen von Ravensberg Recht gesprochen haben.

Waldbühne Kloster Oesede

Was für ein Theater: Die Freilichtbühne im Grünen entwickelte sich dank ehrenamtlichen Engagements zu einer der erfolgreichsten Amateurbühnen Deutschlands.

Marktplatz Kloster Oesede

1962 baute sich Kloster Oesede diesen zentralen Treffpunkt – inklusive Rathaus, das mit der Gründung Georgsmarienhüttes wenige Jahre später überflüssig wurde.

Klosterpforte

Die Klosterpforte war damals der einzige Zugang zum alten Kloster Oesede. Heute ist sie für viele Paare das Tor in die Ehe.

Klosterkirche St. Johannes

Die Kirche ist eines der wenigen noch bestehenden Gebäude des alten Klosters Oesede und Heimat des legendenumrankten Gnadesbildes der Maria im Kindbett.

Ölmühle

Tüchtige Geschäftsfrauen waren im Mittelalter die Benediktinerinnen: Sie verwalteten unter anderem die Ölmühle, in der aus Flachs Öl und Leinen gewonnen wurden.

Mühlenteich

Unnatürliches Naturidyll: Der Teich entstand vermutlich im Mittelalter durch die Aufstauung von Düte und Schlochterbach, als Benediktinerinnen in Kloster Oesede Wassermühlen errichten ließen.

Mahl- und Sägemühle

Bis zum 19. Jahrhundert waren die Mühlen im Besitz der Kloster Oeseder Nonnen, die mit den Pächtern harte Verträge aushandelten.

Ottoschacht

Der Abriss der Kneipe „An der blauen Donau“ brachte Vergessenes zu Tage: Im Ottoschacht wurde bis 1889 Kohle für die Georgsmarienhütte gefördert.

St. Peter und Paul

Sie sieht älter aus als sie ist: Die auch als „Dütedom“ bekannte Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhundert mit Spendengeldern erbaut.

Villa Stahmer

Im Jahr 1900 zog Fabrikant Robert Stahmer in die Villa oberhalb seiner Eisenbahnsignalwerke ein, die heute umfassende Einblicke in die Geschichte Georgsmarienhüttes bietet.

Siedlung Alte Kolonie

Die Keimzelle der Stadt: Die „Alte Kolonie“ entstand im 19. Jahrhundert, um Arbeiter aus dem Harz nach Georgsmarienhütte zu locken.

Kloster Ohrbeck

Angesichts der Schrecken des Ersten Weltkriegs entschied sich die Bevölkerung, den Franziskanern dieses neobarocke Kloster zu stiften.

Kirschlehrpfad

Der Ort wird nicht umsonst „Kirschenhagen“ genannt: Hier wurden schon Kirschsorten wiederentdeckt, die längst als ausgestorben galten.

Dorfstraße mit Trommler

Am Kirmesmontag lässt Hagen so richtig die Sau raus – und das seit über 400 Jahren: Der Trommler ruft zum Ferkelmarkt, auf dem der ganze Ort feiert.

Ehemalige Kirche

Die Ursprünge des Hagener Wahrzeichens reichen bis ins Jahr 860 zurück. 1973 wurde sie für die Kirchengemeinde zu klein – und ist seitdem Kulturzentrum.

Altes Pfarrhaus

Hast du Tone? Da Ton in Hagen reichlich vorhanden war, blühte hier das Töpfereihandwerk, wie das Museum im Alten Pfarrhaus zeigt.

Gellenbecker Mühle

In der Gellenbecker Mühle wurde lange Zeit nicht nur Getreide gemahlen, sondern auch Flachs verarbeitet – und ein Schwein, das versehentlich unter die Walze geraten war.

Orchideenwiese am Silberberg

Silber wurde hier schon länger keins mehr gesehen, dafür lassen zehn verschiedene Orchideenarten das Areal erstrahlen.